Rückblicke auf Forschungsveranstaltungen

Rückblick:
„Radikalität, Widerstand, Literatur – Wie schreibt es sich in einer Welt aus den Fugen?“ - Lesung und Gespräch im Literaturhaus Leipzig

Am 10. Februar 2026 gab es im Literaturhaus Leipzig die Veranstaltung: „Radikalität, Widerstand, Literatur – Wie schreibt es sich in einer Welt aus den Fugen?“ Dabei sprachen die drei Leipziger Schriftsteller Udo Grashoff, Kurt Mondaugen und Benjamin Baumann (alle drei sind Mitforschende bzw. Unterstützer des Projektes „Vom Verschwinden“) anhand ihrer Texte über den Zustand der äußeren und inneren Welt und die Fragen des Publikums: „Welche Rolle spielt die Verzweiflung beim Schreiben?  Schafft es die Literatur, die Krisen der Welt zu verändern, oder ist sie (nur) ein Mittel, um das ganze Leid auszuhalten? Wo sind die Wirkungsgrenzen Eurer Literatur und was macht Ihr damit? Wo ist der Ort des Widerstands? Wie ist das Verhältnis von Kunst und Aktivismus? Wann gehen uns die Dinge wirklich etwas an? Was würdet Ihr Euren Kindern in diesen Zeiten mitgeben?“

Fotocredit: Dorit Löffler

Rückblick auf den Philosophischen Salon "Wozu Wildnis?" am 28.1.2026 im Budde-Haus Leipzig

Den Impuls zur Frage „Wozu Wildnis?“ gab der Leipziger Philosoph Dr. Rainer Totzke (aka Kurt Mondaugen) – Mitinitiator des künstlerisch-philosophischen Naturschutzprojektes „Vom Verschwinden“ . Danach lud der Gastgeber und Philosophische Praktiker Dr. Jirko Krauß wie bei jedem Philosophischen Salon ein zum gemeinsamen Gespräch. Hier ein paar Gedanken  aus dem Publikumsgespräch: 

"Das ist so ein Kriterium, sobald es einen Weg gibt, dem ich folge, kann ich nicht in der Wildnis sein. Wildnis ist da, wo der Weg aufhört."...

"Ich glaube, es steckt in jedem drin, das Bedürfnis in die Natur zu gehen - auch die ganzen Sportarten, die wir im Wald betreiben. Oft empfinden wir die Natur als Kulisse und so lange wird das nichts mit uns machen."

… "Es ist interessant, dass das ein Wohlstandsphänomen ist - die Wildnis als Kulisse."...

..."Vielleicht wollen wir in den Wald gehen, um die Gefahr wahrzunehmen, dass der Wolf uns fressen könnte, damit wir uns wirklich spüren können."...

..."In der Wildnis gibt es weniger Gefahren als in der Großstadt, aber erst, wenn wir das begriffen haben, können wir etwas für die Natur tun."...

..."Wir müssen erst die negativen Folgen unseres eigenen Tuns mitbekommen, um den Impuls zu haben, etwas zu ändern." ...

RÜCKBLICK 21.11.2025: LANGE NACHT DER PHILOSOPHIE in Leipzig

„VOM VERSCHWINDEN Wie ein kollaboratives künstlerisch-philosophisches Forschungsprojekt das weltweite Artensterben aufhalten könnte…“ hießen der Impulsbeitrag und das gemeinsame Forschungsgespräch mit Kurt Mondaugen im Rahmen der Leipziger Langen Nacht der Philosophie: "KUNST & KRISE" am 21.11.2025 im Budde-Haus Leipzig. 

Danke an das Publikum für den Austausch, das Mit- und Weiterdenken!

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Leipziger Woche des Philosophierens" - www.leipzig-denkt.de

Fotocredits: Foto links und Bild unten: Dorit Löffler; Foto oben: Roland Quester 

RÜCKBLICK: 
Vom Verschwinden#4: 
Botanischer Salon im Botanischer Garten Leipzig zum Verschwinden der Insekten am 28.10.2025

Mit Rainer Totzke (aka Kurt Mondaugen - Poet, Performer und Philosoph/Projekt "Vom Verschwinden"), Dorit Löffler (Künstlerin und Kunstvermittlerin, Projekt "Vom Verschwinden") und Guy Peer (Insektenforscher und Naturwissenschaftler am IDIV), Moderation Michael Berninger (Stadt-Umland-LPV LeipzigGrün).

Beim Botanischen Salon stellten die Akteur*innen des "Vom Verschwinden"-Teams ausgewählte, in den letzten Monaten entstandenen Forschungsergebnisse vor: literarische Texte, Bilder, Collagen und neue, phantasievolle Forschungsfragen und Herangehensweisen.  Und sie diskutierten mit dem bekannten Ökologen Guy Peer vom Umweltforschungszentrum Leipzig und dem Publikum über die Frage, was es wirklich braucht, um die weltweite Biodiversitätskrise nachhaltig aufzuhalten?

Was können Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation, Philosophie, Poesie, Kunst und Naturschutz-Aktivismus jeweils einzeln oder ggf. auch in fruchtbarer Kooperation dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung des Themas zu stärken und Menschen auch in ihrem alltäglichen Handeln für den Artenschutz zu sensibilisieren – emotional wie kognitiv? Können poetische und philosophische Konzepte der „Resonanz“ oder gar der „Anverwandlung“ an nichtmenschliche Lebensformen dabei helfen, unser Handeln und Verhalten gegenüber bedrohten Arten – etwa vielen Insekten – grundsätzlich in ökologische Richtung transformieren?

Eine Veranstaltung des Botanischen Gartens der Universität Leipzig mit dem Stadt-Umland LPV LeipzigGrün

21
Sep
2025

Rückblick auf BookTalkWalk zum Thema "Insekten"
mit Leipzigs Umweltbürger- meister Heiko Rosenthal

Am 21. September 2025 gab es den ersten BookTalkWalk in Leipzig. Moderiert von Rainer Totzke (Transformatorenwerk Leipzig e.V. /“Vom Verschwinden“) stellte Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal das Buch „Das Summen in der Wiese – Das geheime Leben der Insekten“ des bekannten Biologen und Ökologen Dave Goulson vor. Der gut besuchte Walk startete am Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek, führte über die Stationen Biodiversitätsforschungszentrum iDiv, Kleingartenanlage „Siegismund“ und den Friedenspark bis zum Apothekergarten des Botanischen Gartens der Universität Leipzig. Ein wunderbarer Sonntagnachmittag! Dank an den Impulsgeber Heiko Rosenthal und alle Projektpartner: Bertram Weisshaar vom Denkwege e.V., Stephanie Jacobs von der deutschen Nationalbibliothek und Rolf A. Engelmann vom Botanischen Garten!

Fotocredits: Dorit Löffler

Rückblick 
Vom Verschwinden#3: 
Öffentliche Aktion bei der "Nacht der Kunst" am 6.9.2025 in Leipzig

Ausstellung der Arbeiten von Dorit Löffler (links und unten) sowie öffentliche Aktion "Der Welt ein neues Insekt hinzufügen" für alle Besucher*innen.

Bericht auf www.tag24.de 

Rückblick: 
Vom Verschwinden#2: 
Workshop "Natur & Blütenstaub" am 24.8.2025 im Garten der Lobelei in Lobstädt

Fotocredits: Kurt Mondaugen

Rückblick: 
Vom Verschwinden#1: Workshop "Natur & Blütenstaub" am 20.7.2025 im Garten des Kranwerkes Naunhof

Fotocredits: Foto rechts: Dorit Löffler; Fotos unten: Kurt Mondaugen

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