Veranstaltungsrückblicke

Rückblicke auf Forschungsveranstaltungen

22. Mai 2026, 21 Uhr
Bürgerbahnhof Plagwitz (Eingang Café heiter bis wolkig) / Leipzig

Vom Verschwinden:
Das große Insekten-Kino

Ein Film- und Gesprächsabend mit Bildern und Texten zum Tag der Biologischen Vielfalt mit Michael Ludwig (Luru-Kino), Rainer Totzke alias Kurt Mondauge, Dorit Löffler und Michael Berninger. Michael zeigte Naturschutzfilme und berichtete über seine Tätigkeit als Entomologe. Rainer Totzke alias Kurt Mondauge, Dorit Löffler und Michael Berninger stellten "Vom Verschwinden" und luden zum zeichnerischen Mitmachen.

Veranstaltung zur Leipziger Naturschutzwoche 

Details zum Ort: Obstgarten Plagwitz auf dem Bürgerbahnhof Plagwitz, Limburger Straße/Röckenstr. in 04229 Leipzig (Eingang Café heiter bis wolkig)

7. Mai 2026, 20 Uhr
im Salon Similde / Leipzig:
„Vom Verschwinden“ #5: Kompost der guten Hoffnung

Interaktive Ausstellung und metaphysischer Kompost-Transfer mit Dorit Löffler, Kurt Mondaugen, Reinhard Krehl, Michael Berninger, Clara Rueprich, Udo Grashoff

Seit einem Jahr existiert die von der Künstlerin Dorit Löffler, dem Spoken-Word-Poeten und Philosophen Rainer Totzke aka Kurt Mondaugen und dem Naturschutzaktivisten Michael Berninger initiierte einzigartige Forschungsstation „Vom Verschwinden – Zur Poesie und Philosophie der Insekten“: www.vomverschwinden.de. Auf der Station wird erprobt, ob und wie man dem weltweiten Artensterben mit ästhetischen Mitteln entgegenwirken kann. Seit Projektbeginn hat eine Vielzahl von Aktivitäten stattgefunden und es hat sich ein großes Netzwerk gebildet – Zeit für eine erste Bestandsaufnahme und Präsentation: Die Ausstellung im Salon Similde zeigte bildnerische und andere Forschungsarbeiten von „Vom Verschwinden“. Zugleich wird der Forschungsraum nun erstmals durch die soziale Plastik „Kompost der guten Hoffnung“ erweitert. „Wir wollten einen kommunikativen Möglichkeitsraum dafür schaffen, dass Menschen aus Leipzig und dem Leipziger Land, die sich sonst nicht begegnen, ihr Naturverhältnis in einer Versuchsanordnung betrachten und diskutieren können. Dazu haben wir in einer Kleingartenanlage in einem Dorf hinter Wurzen - in der wir selbst einen Garten bewirtschaften - Gartennachbar*innen nach Kompost und ihrer Praxis des Kompostierens gefragt,“ erläutert Dorit Löffler. „Dieser Kompost wurde zusammen mit jeweils von den Kompostspendern ausgefüllten Fragebögen am 7. Mai nach Leipzig gebracht und im Connewitzer Salon Similde ausgestellt.“ Hier wiederum konnten sich Leipziger Stadtmenschen kleine Proben von dem jeweiligen Land-Kompost ihrer Wahl mit nach Hause nehmen und in ihrem Garten oder in ihren Balkonpflanzkübel ausbringen – und zwar zusammen mit der bekannten Leipziger Mischung des Künstler Reinhard Krehl, einer Samenmischung für insektenfreundlicher Wildblumen. Reinhard Krehl ist Mitforschender bei Vom Verschwinden und war an dem Ausstellungsabend ebenfalls mit dabei - inklusiver zweier eigener Bilder. Als Support beteiligt an dem Abend waren außerdem: die Künstlerin Clara Rueprich und der Dichter und Historiker Udo Grashoff mit auszügen aus ihrem Projekt "Abwesen". 

In der Kleingartenanlage erhielten wir von den Nachbarn insgesamt 8 Kompostspenden - verknüpft mit einem Gespräch über ihren Garten, ihren Kompost und ihr Lieblingsinsekt. Diese Auskünfte dokumentierten wir in 7 Fragebögen. Bei der Ausstellung im Salon Similde in Leipzig wiederum füllten 23 Besucher*innen ihrerseits Fragebögen zu ihrem eigenen Verhältnnis zum Garten, zum Kompostieren und zu Insekten aus. Dafür konnten sie dann  in einer Papiertüte je zwei Löffel vom Land-Kompost ihrer Wahl mit nach Hause nehmen - zusammen mit einer Samentüte der Leipziger Mischung, um alles im heimischen Garten oder im Pflanzkübel auf dem Balkon auszubringen.

Fotos von der Ausstellung Vom Verschwinden #5: Kompost der guten Hoffnung; (Fotocredits: Dorit Löffler/Kurt Mondaugen; abgebildete Kunstwerke obere Reihe links: von Clara Rueprich und Udo Grashoff, obere Reihe 2. links: von Reinhard Krehl, untere Reihe: von Dorit Löffler)

10. Mai / 16 – 18 Uhr

im  Salon Similde, Leipzig

„Sei bereit für dein Insekt – Action!“ – Spektakuläre Verwandlungsaktion 

 Diese fand als Finissage der Ausstellung „Vom Verschwinden“ #5 - mit der Künstlerin Dorit Löffler und dem Performer und Teilzeit-Schamanen Kurt Mondaugen sowie zehn anwesenden Besucher*innen statt.

Bild-Credits: oben links unteres Bild rechts: Dorit Löffler; oben rechts: Kurt Mondaugen

8. Mai 2026, 19.30 Uhr
Ringelnatz-Geburtshaus Wurzen:

“Das ist wild!” – Wenn aus Natur-schutz und Poesie Begegnung wird

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe „Ostdeutsche Generationen im Gespräch“ – mit Yannick Anders und Konrad Kiebs vom Jugendparlament Wurzener Land, Mandy Rönckendorf (Jugend- und Freizeittreff Bennewitz) und dem Leipziger Schriftsteller Rainer Totzke aka Kurt Mondaugen, Moderation: Fabian Schwitter (Leipzig)

An diesem Abend trafen unterschiedliche ostdeutsche Generationen aufeinander. – Was sie einte: ihr Engagement für die Natur – konkret im Wurzener Land. Was sie umtreibt – die Frage: Was können wir hier bei uns vor Ort tun, um das weltweit drohende Artensterben zu verhindern?

Der Leipziger Autor Kurt Mondaugen hat mit Literaten, Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum das Projekt „Vom Verschwinden. Zur Poesie und Philosophie der Insekten“ aus der Taufe gehoben: www.vomverschwinden.de. An diesem Abend stellte er das Projekt vor und las einige eigene kurze literarische Texte dazu. Yannick Anders und Konrad Kiebs vom Jugendparlament Wurzener Land und Mandy Rönckendorf aus Bennewitz berichteten über ihre konkreten Erfahrungen mit der Naturschutzarbeit. Anchließend gab es ein interaktives Gespräch mit dem Publikum. Unter anderem ging es um die Frage: Wenn Engagement für die Natur immer Begegnung braucht – Begegnungen sowohl mit der Natur als auch mit anderen Menschen –, wie kann es dann gelingen, in der Naturschutzarbeit solche Räume der Begegnung zu schaffen, um mit Menschen ins Gespräch und vielleicht sogar ins gemeinsame Handeln zu kommen? 

Moderiert wurde der Abend vom Autor und Journalisten Fabian Schwitter, der den Ostdeutschland-Blog FeuilletonF (www.feuilletonf.com) betreibt. Der Abend war eine Kooperationsveranstaltung zwischen dem Jugendparlament Wurzener Land, dem Ringelnatzhaus Wurzen, dem Transformatorenwerk Leipzig e.V., und FeuilletonF.

Rückblick:
„Radikalität, Widerstand, Literatur – Wie schreibt es sich in einer Welt aus den Fugen?“ - Lesung und Gespräch im Literaturhaus Leipzig

Am 10. Februar 2026 gab es im Literaturhaus Leipzig die Veranstaltung: „Radikalität, Widerstand, Literatur – Wie schreibt es sich in einer Welt aus den Fugen?“ Dabei sprachen die drei Leipziger Schriftsteller Udo Grashoff, Kurt Mondaugen und Benjamin Baumann (alle drei sind Mitforschende bzw. Unterstützer des Projektes „Vom Verschwinden“) anhand ihrer Texte über den Zustand der äußeren und inneren Welt und die Fragen des Publikums: „Welche Rolle spielt die Verzweiflung beim Schreiben?  Schafft es die Literatur, die Krisen der Welt zu verändern, oder ist sie (nur) ein Mittel, um das ganze Leid auszuhalten? Wo sind die Wirkungsgrenzen Eurer Literatur und was macht Ihr damit? Wo ist der Ort des Widerstands? Wie ist das Verhältnis von Kunst und Aktivismus? Wann gehen uns die Dinge wirklich etwas an? Was würdet Ihr Euren Kindern in diesen Zeiten mitgeben?“

Fotocredit: Dorit Löffler

Rückblick auf den Philosophischen Salon "Wozu Wildnis?" am 28.1.2026 im Budde-Haus Leipzig

Den Impuls zur Frage „Wozu Wildnis?“ gab der Leipziger Philosoph Dr. Rainer Totzke (aka Kurt Mondaugen) – Mitinitiator des künstlerisch-philosophischen Naturschutzprojektes „Vom Verschwinden“ . Danach lud der Gastgeber und Philosophische Praktiker Dr. Jirko Krauß wie bei jedem Philosophischen Salon ein zum gemeinsamen Gespräch. Hier ein paar Gedanken  aus dem Publikumsgespräch: 

"Das ist so ein Kriterium, sobald es einen Weg gibt, dem ich folge, kann ich nicht in der Wildnis sein. Wildnis ist da, wo der Weg aufhört."...

"Ich glaube, es steckt in jedem drin, das Bedürfnis in die Natur zu gehen - auch die ganzen Sportarten, die wir im Wald betreiben. Oft empfinden wir die Natur als Kulisse und so lange wird das nichts mit uns machen."

… "Es ist interessant, dass das ein Wohlstandsphänomen ist - die Wildnis als Kulisse."...

..."Vielleicht wollen wir in den Wald gehen, um die Gefahr wahrzunehmen, dass der Wolf uns fressen könnte, damit wir uns wirklich spüren können."...

..."In der Wildnis gibt es weniger Gefahren als in der Großstadt, aber erst, wenn wir das begriffen haben, können wir etwas für die Natur tun."...

..."Wir müssen erst die negativen Folgen unseres eigenen Tuns mitbekommen, um den Impuls zu haben, etwas zu ändern." ...

RÜCKBLICK 21.11.2025: LANGE NACHT DER PHILOSOPHIE in Leipzig

„VOM VERSCHWINDEN Wie ein kollaboratives künstlerisch-philosophisches Forschungsprojekt das weltweite Artensterben aufhalten könnte…“ hießen der Impulsbeitrag und das gemeinsame Forschungsgespräch mit Kurt Mondaugen im Rahmen der Leipziger Langen Nacht der Philosophie: "KUNST & KRISE" am 21.11.2025 im Budde-Haus Leipzig. 

Danke an das Publikum für den Austausch, das Mit- und Weiterdenken!

Eine Veranstaltung im Rahmen der "Leipziger Woche des Philosophierens" - www.leipzig-denkt.de

Fotocredits: Foto links und Bild unten: Dorit Löffler; Foto oben: Roland Quester 

RÜCKBLICK: 
Vom Verschwinden#4: 
Botanischer Salon im Botanischer Garten Leipzig zum Verschwinden der Insekten am 28.10.2025

Mit Rainer Totzke (aka Kurt Mondaugen - Poet, Performer und Philosoph/Projekt "Vom Verschwinden"), Dorit Löffler (Künstlerin und Kunstvermittlerin, Projekt "Vom Verschwinden") und Guy Peer (Insektenforscher und Naturwissenschaftler am IDIV), Moderation Michael Berninger (Stadt-Umland-LPV LeipzigGrün).

Beim Botanischen Salon stellten die Akteur*innen des "Vom Verschwinden"-Teams ausgewählte, in den letzten Monaten entstandenen Forschungsergebnisse vor: literarische Texte, Bilder, Collagen und neue, phantasievolle Forschungsfragen und Herangehensweisen.  Und sie diskutierten mit dem bekannten Ökologen Guy Peer vom Umweltforschungszentrum Leipzig und dem Publikum über die Frage, was es wirklich braucht, um die weltweite Biodiversitätskrise nachhaltig aufzuhalten?

Was können Wissenschaft und Wissenschaftskommunikation, Philosophie, Poesie, Kunst und Naturschutz-Aktivismus jeweils einzeln oder ggf. auch in fruchtbarer Kooperation dazu beitragen, die öffentliche Wahrnehmung des Themas zu stärken und Menschen auch in ihrem alltäglichen Handeln für den Artenschutz zu sensibilisieren – emotional wie kognitiv? Können poetische und philosophische Konzepte der „Resonanz“ oder gar der „Anverwandlung“ an nichtmenschliche Lebensformen dabei helfen, unser Handeln und Verhalten gegenüber bedrohten Arten – etwa vielen Insekten – grundsätzlich in ökologische Richtung transformieren?

Eine Veranstaltung des Botanischen Gartens der Universität Leipzig mit dem Stadt-Umland LPV LeipzigGrün

21
Sep
2025

Rückblick auf BookTalkWalk zum Thema "Insekten"
mit Leipzigs Umweltbürger- meister Heiko Rosenthal

Am 21. September 2025 gab es den ersten BookTalkWalk in Leipzig. Moderiert von Rainer Totzke (Transformatorenwerk Leipzig e.V. /“Vom Verschwinden“) stellte Leipzigs Umweltbürgermeister Heiko Rosenthal das Buch „Das Summen in der Wiese – Das geheime Leben der Insekten“ des bekannten Biologen und Ökologen Dave Goulson vor. Der gut besuchte Walk startete am Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek, führte über die Stationen Biodiversitätsforschungszentrum iDiv, Kleingartenanlage „Siegismund“ und den Friedenspark bis zum Apothekergarten des Botanischen Gartens der Universität Leipzig. Ein wunderbarer Sonntagnachmittag! Dank an den Impulsgeber Heiko Rosenthal und alle Projektpartner: Bertram Weisshaar vom Denkwege e.V., Stephanie Jacobs von der deutschen Nationalbibliothek und Rolf A. Engelmann vom Botanischen Garten!

Fotocredits: Dorit Löffler

Rückblick 
Vom Verschwinden#3: 
Öffentliche Aktion bei der "Nacht der Kunst" am 6.9.2025 in Leipzig

Ausstellung der Arbeiten von Dorit Löffler (links und unten) sowie öffentliche Aktion "Der Welt ein neues Insekt hinzufügen" für alle Besucher*innen.

Bericht auf www.tag24.de 

Rückblick: 
Vom Verschwinden#2: 
Workshop "Natur & Blütenstaub" am 24.8.2025 im Garten der Lobelei in Lobstädt

Fotocredits: Kurt Mondaugen

Rückblick: 
Vom Verschwinden#1: Workshop "Natur & Blütenstaub" am 20.7.2025 im Garten des Kranwerkes Naunhof

Fotocredits: Foto rechts: Dorit Löffler; Fotos unten: Kurt Mondaugen

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